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Gehalt nicht gezahlt Rückständiges Gehalt? Soforthilfe durch Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Köln Mülheim

Gehalt nicht gezahlt | Rechtsanwalt Köln Jens Reininghaus

Sie haben von Ihrem Arbeitgeber kein Gehalt erhalten? Aufgrund des fehlenden Gehalts befinden Sie sich in einer akuten finanziellen Notlage? In Notfällen hilft Ihnen ein langwieriges Gerichtsverfahren – welches unter Umständen mehrere Monate bis Jahre dauern kann – nicht weiter. Der Arbeitnehmer ist hier vielmehr auf eine schnelle gerichtliche Entscheidung angewiesen, um seinen Lebensunterhalt bestreiten und die notwendigsten Rechnungen bezahlen zu können.

Ein gerichtliches Eilverfahren ist jedoch nur in einer tatsächlichen Notsituation möglich. Zu Ihrer Informationen finden Sie nachfolgend die Anforderungen zur Durchsetzung von offenen Lohnansprüchen im Eilverfahren. Diese Voraussetzungen müssen in einem Eilverfahren vor dem Arbeitsgericht dargelegt und glaubhaft gemacht werden. Gelingt der Nachweis einer finanziellen Notlage, besteht die Möglichkeit, die offenen Lohnansprüche in Höhe der pfändungsfreien Beträge gegen den Arbeitgeber im Eilverfahren durchzusetzen.


Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um allgemeine Informationen handelt und diese Informationen eine anwaltliche Beratung im Einzelfall nicht ersetzen können.


Um einen Eilantrag auf Auszahlung des pfändungsfreien Teils des rückständigen Gehaltes gegen den Arbeitgeber durchzusetzen, müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

1. Es muss durch Vorlage der Lohnabrechnung und einer Versicherung an Eides Statt glaubhaft gemacht werden, dass es offene Lohnansprüche gibt. 
2. Zudem muss durch eine eidesstattliche Versicherung glaubhaft gemacht machen, dass der Arbeitnehmer zur Sicherung seiner wirtschaftliche Existenz dringend auf den 
offenen Lohn angewiesen ist (Notlage). Insbesondere müssen folgende Punkte glaubhaft gemacht werden:
• die Bank lehnt eine Kreditgewährung ab,
• die Bundesagentur für Arbeit zahlt kein Arbeitslosengeld,
• die Krankenkasse lehnt eine Gewährung von Krankengeld ab und
• weder der Arbeitnehmer noch seine Ehefrau verfügen über andere Einkünfte, verwertbare Luxusgegenstände und Vermögen.
3. Nicht notwendig ist es, sich vor einem Eilantrag an die Sozialversicherungsträger zu wenden (§ 2 Abs. 1 BSHG und § 9 SGB I).

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