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Honorar Beratung | außergerichtliche Vertretung | Gerichtsprozesse | Kostenerstattung

Honorar | Rechtsanwalt Köln Jens Reininghaus

Faire Gebührensätze

 

Aufgrund einer schlanken Kanzleistruktur und dem Einsatz modernster Büro- und Recherchesoftware können wir Ihnen vergleichsweise günstige Honorarsätze anbieten und stellen Ihnen auch nicht jede Gesprächsminute und/oder E-Mail in Rechnung.

Nachfolgend finden Sie Informationen über die entstehenden Gebühren eines gerichtlichen Zivilverfahrens und die Besonderheiten des arbeitgerichtlichen Verfahrens sowie Informationen über unsere außergerichtlichen Vergütungsmodelle.

 


Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

 

Grundsätzlich werden außergerichtliche und gerichtliche anwaltliche Dienstleistungen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) berechnet. Die Höhe der Anwaltskosten (und auch der Gerichtskosten in einem gerichtlichen Verfahren) hängt dabei vom sogenannten “Gegenstandswert” ab. Der Gegenstandswert bestimmt sich nach dem wirtschaftlichen Wert einer rechtlichen Angelegenheit und lässt sich - von Unterlassungsverfahren abgesehen - in der Regel exakt bestimmen. Ausführliche Informationen zur Höhe und Berechnung von Anwaltsgebühren nach dem RVG finden Sie auf den Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer.


Gerichtliche Verfahren

 

In einem gerichtlichen Verfahren können grundsätzlich Gerichts- und Anwaltskosten sowie Kosten für Gutachter, Sachverständige und Zeugen (Verfahrenskosten) entstehen. Grundsätzlich gilt: wer vor Gericht gewinnt, muss nichts zahlen. Der im Gerichtsverfahren Unterlegene muss vielemehr sämtliche Verfahrenskosten tragen bzw. der obsiegenden Partei ihre bisher aufgewendeten Kosten erstatten. Wenn Sie vor Gericht verlieren, müssen Sie neben den Gebühren des eigenen Anwalts die gesetzlichen Gebühren des gegnerischen Anwalts und die Gerichtskosten zahlen. Sofern Sie teilweise erfolgreich sind, werden die Verfahrenskosten entsprechend dem Obsiegen bzw. Unterliegen zwischen den Parteien aufgeteilt. 

Zu beachten ist zudem, dass der Kostenerstattungsanspruch der obsiegenden Partei nur dann in absehbarer Zeit durchgesetzt werden kann, wenn die unterlegene Partei nach dem Prozess noch solvent ist. Sind Sie Kläger eines gerichtlichen Verfahrens, müssen Sie für die Gerichts- und Anwaltskosten in Vorkasse gehen. Verläuft das gerichtliche Verfahren erfolgreich, ist der Gegner nach Abschluss des gerichtlichen Verfahrens jedoch insolvent, ist der Kostenerstattungsanspruch nicht durchsetzbar und Sie bleiben auf den Verfahrenskosten sitzen. Die obsiegende Partei trägt somit stets das Insolvenzrisiko des Gegners


Besonderheiten in Verfahren vor dem Arbeitsgericht

 

In Verfahren vor den Arbeitsgerichten (1. Instanz) gibt es keine Kostenerstattung, d.h.  jede Partei trägt ihre Anwaltskosten selbst, auch wenn der Prozess gewonnen wird. Der im Gerichtsverfahren Unterlegene muss demnach die eigenen Anwaltskosten sowie die Gerichtskosten tragen. Sofern Sie teilweise erfolgreich sind, werden die Gerichtskosten entsprechend dem Obsiegen bzw. Unterliegen zwischen den Parteien aufgeteilt. Die Höhe der Anwalts- und der Gerichtskosten hängt auch im arbeitsgerichtlichen Verfahren vom sogenannten “Gegenstandswert” ab. Die Rechtsanwaltskosten berechnen sich auch im arbeitsgerichtlichen Verfahren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Ausführliche Informationen zur Höhe und Berechnung von Anwaltsgebühren  nach dem RVG finden Sie auf den Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer. Die Gerichtskosten sind im Vergleich zum ordentlichen Zivilprozess geringer.


Kostenerstattung durch den Gegner

 

Außer in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten besteht außergerichtlich häufig die Möglichkeit, einen Kostenerstattungsanspruch hinsichtlich der außergerichtlichen Anwaltskostengegen den Gegner geltend zu machen, insbesondere bei Rechtsverletzungen durch den Gegner oder auch im Falle des Verzuges als Verzugsschaden. 

 


Stundenhonorar

 

Außergerichtlich können Sie uns auch auf die Vereinbarung eines Stundenhonorars ansprechen. Feste Stundensätze vereinbaren wir im Regelfall auch bei der Erstellung bzw. Verhandlung von Verträgen, der Erstellung von AGB, Datenschutzbestimmungen, Gutachten oder bei der fachspezifischen Unterstützung von Rechtsabteilungen von Unternehmen. Die vorherige Veranschlagung des zu erwartenden Aufwandes ist für uns ebenso selbstverständlich wie übersichtliche Arbeitszeitnachweise, welche wir Ihnen gerne jederzeit übersenden. Aufgrund einer schlanken Kostenstruktur unserer Kanzlei sowie dem Einsatz modernster Kommunikations-, Software- und Recherchesysteme können wir Ihnen vergleichsweise günstige Stundensätze zwschen 180,00 EUR und 230,00 EUR anbieten.

 


Pauschalen

 

Für einige standardisierte Leistungen finden Sie auf unserer Webseite pauschale Honorartarife. Für sonstige außergerichtliche Leistungen bieten wir Ihnen ebenfalls gerne Pauschalen an, sofern der Aufwand in etwa absehbar ist. Sprechen Sie uns einfach an, wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot. Gerne vereinbaren wir auch einen ersten Termin - in unseren Kanzleiräumen oder in Ihren Räumlichkeiten - um sich gegenseitig kennenzulernen.


Rechtsschutzversicherung

 

Sofern Sie rechtsschutzversichert sind, klären wir die Kostendeckung für das Verfahren mit Ihrer Versicherung ab und rechnen dann auch mit Ihrer Versicherung ab. 


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